Der Rote Faden

inspiriencer der rote Faden
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Was sind die Hintergrundgeschichten und Schlüsselerlebnisse, die zur Plattform führten?

Yoga  Atem  Meditation - ein kleiner Marathon

Es war im Jahre 1987, als die Gymnastiklehrerin die "gehechelte" Atmung demonstrierte, die wir für

die Schlussphase der Geburt fleissig üben sollten. Im Gegensatz zu den vorgängigen Atemübungen, fand ich

diese doof. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, sie während des Geburtsprozesses freiwillig anzuwenden.

Die Aussicht auf eine kurze Dauer dieser Phase, wiegte mich in falsche Sicherheit. Ich hatte ja keine Ahnung,

wozu diese "künstliche Atmerei" noch dienen würde.

 

Es kam ganz anders als gedacht. Genau diese von mir verschmähte Atemform wurde zu einer

"natürlichen Rettung" für auftretende Geburts-Komplikationen. Aus kurzem Schlussspurt wurde ein

kleiner Marathon, den ich überraschenderweise mit Ausdauer und Disziplin bewältigte.

Diese aussergwöhnliche Erfahrung legte den Grundstein für meinen Yogaweg, den ich diesem Kind verdanke.

 

Eingeführt in Yoga und Meditation wurde ich von Martine Jetzer (Viniyoga), deren Lehrer S. Yesudian war.

Ein Indienaufenthalt mit intensiven Yogalektionen hinterliess tiefe Spuren. Ab auf die Matte!

Musik  Rhythmus  Tanz  Stimme - einschlafen mit Mikrofon

Als vierjähriges Kind erhielt ich vom Vater ein Mikrofon geschenkt.

Da Schlafenszeit war, verwandelte sich das Bett in ein Aufnahmestudio.

Zwei Lieder wurden mit dem Casettenrecorder aufgenommen.

 

Es glich einem Wunder, die eigene Stimme zu hören. Es klang vertraut und doch so fremd. Das Mikro gab ich nicht mehr aus der Hand und schlief damit ein.

 

Keinem Instrument, dem ich mich widmete, ob Gitarre, Klavier oder Perkussion, bin ich treu geblieben,

mit Ausnahme der Stimme. Zwei Semester Stimmbildung, "Körper&Stimme - wie bist du gestimmt",

eröffneten mir eine neue Dimension dafür, was die Kraft der Stimme vermag.

 

Tanzen ist für mich ein Lebensgefühl, das ich mit Jazz- und Modern-Dance ausdrückte. Der orientalische Tanz

stärkte mich nach den Geburten, denn eine stabile Mitte mit einem starken Beckenboden braucht es

ebenso fürs Yoga. Beigeistert bin ich vom 5 Rhythmentanz und Nia.

 

Musikunterricht war eines meiner Lieblingsfächer zu Schulzeiten. Musik ist für mich Freude pur, eine

Leidenschaft ohne Leiden. Dies beruflich mit Leistung zu koppeln, kam in jungen Jahren nicht in Frage.

Es blieb ein Hobby, eine Passion. Lieber AmateurIn. Diesen Pepp gebe ich weiter - ab zum Tanzen!

Kinesiologie - die Milch gab den Ausschlag

Gesundheitliche Probleme meines Kindes führten zu erheblichen Schlafstörungen. Die Mütterberaterin

vermutete eine Milch-Unverträglichkeit. Auf Empfehlung fanden wir Unterstützung bei der Homöophatin

und Naturheilpraktikerin Doris Richter. Eine 8monatige Diät, die aus praktischen Gründen teilweise die

ganze Familie mitmachte, veränderte mein Bewusstsein für Ernährung auf profunde Weise.

 

An einem Infoabend und Vortrag über Kinesiologie traf ich auf meine Hausärztin, die sich für das Thema Stress interessierte. Das weckte starkes Interesse in mir, ohne zu ahnen, wohin es noch führen würde.

Eine Kettenreaktion mit weitreichenden Folgen wurde in Gang gesetzt: Eine insgesamt 4jährige Ausbildung, ein neuer Beruf mit eigener Praxis, Veränderung der Lebensweise, der Einstellung zu Gesundheit,

Heilmitteln und zum Lernen. Den Impuls für diese Neuausrichtung verdanke ich meinem Kind.

 

Das Brain-Gym-Programm für gehirngerechtes Lernen fand rege, praktische Anwendung bei der nicht immer geradlinig verlaufenden Schulkarriere meiner Kinder, ebenso wie bei meinen Weiterbildungen.

 

Erste Kurse zu diesen Themenbereichen gab ich für den Elternverein Thalwil.

Aufstellungen - der Carmen-AHA-Effekt

"Carmen" war die erste Stellvertreter-Rolle, die ich in einer Lektion während der Kinesiologie-Ausbildung einnahm. Wie sich später herausstellte, war sie in dieser Situation/Konstellation eine Aussenseiterin. Genau so fühlte es sich an dieser Stelle an, denn alle kehrten mir den Rücken zu, beachteten mich nicht. Es war irritierend.

 

Beeindruckt haben mich stellvertretende Positionen von Menschen, die sich von bestimmten Gefühlen abtrennen und diese nicht mehr wahrnehmen können. Interessant ist es auf einer Stelle für Gesundheit oder Ziele.

Im Vorfeld konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie das funktionieren sollte. Es ist abstrakt - bis man die Dynamik spürt und sieht.

 

Ich habe gemerkt, wie wichtig es ist, dass es mehrere Lösungsoptionen gibt, Wege offen bleiben - gerade dann, wenn der Kopf seinen Willen will und glaubt, alleinig im Recht zu sein. AHA-Moment! Viele solche folgten.

Gesundheit & Lebensgestaltung

S. Ana Eppler

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